Generationsübergreifende Freizeitgestaltung

Kurzbeschreibung: Wir möchten Aktivitäten organisieren, die für Menschen aus allen Altersgruppen attraktiv sind und so den Kontakt zwischen Menschen aus verschiedenen Generationen herstellen.

Projektumsetzung: Damit die Projekte aus verschiedenen Altersgruppen attraktiv sind und insbesondere die jungen Menschen auch noch etwas von den älteren Menschen lernen können reichen bereits relativ simple Aktivitäten wie das gemeinsame Kochen. Doch auch längerfristig angelegte Aktionen sind denkbar, so zum Beispiel ein gemeinsam gepflegter Garten.

Gerade in größeren Städten, in denen viele junge Menschen, zum Beispiel Studenten, fernab ihrer Familien und ihres alten sozialen Umfeldes sind kann es nicht schaden, wenn sie auch Menschen kennen lernen, die nicht im selben Studiengang oder auf der selben Uni sind wie sie. Ältere Menschen haben den Vorteil, dass sie nicht nur mit gleichaltrigen Menschen zu tun haben, sondern auch mit jüngeren Menschen ins Gespräch kommen. Denn gerade im hohen Alter, wenn bereits ein Teil des Freundeskreises verstorben ist und die eigenen Kinder ausgezogen sind, dann können ältere Menschen schnell verarmen.
Man würde also einen Verein gründen, der Spenden sammelt und von seinen Mitgliedern einen geringen Beitrag erhebt, um die Kosten für die Lebensmittel zu decken. Ort der Veranstaltung könnte beispielsweise eine Schulküche oder ähnliches sein. Es ist allerdings auch denkbar, dass das Projekt dahingehend ausgeweitet wird, dass die Teilnehmen sich nur über die Treffen kennen lernen und das gemeinsame Kochen dann im privaten Umfeld realisieren. Denn das Problem ist meiner Meinung nach nicht, dass junge und alte Menschen keine Lust auf gemeinsame Aktivitäten haben, sondern die Tatsache, dass sie im Alltag außerhalb des Familie nahezu keine Berührungspunkte haben. Deshalb sollte das Projekt sein Augenmerk vor allem darauf legen, dass die Menschen sich gegenseitig kennen lernen. Es ist auch denkbar solch ein Projekt unter Einbezug von jungen Flüchtlingen durchzuführen, denn soziale Kontakte sind der beste Weg, um eine Sprache schnell zu erlernen. Deshalb wäre solch ein Projekt eigentlich wie gemacht, um auch Flüchtlinge mit aufzunehmen und diesen so die Integration zu erleichtern.

Insgesamt sollte dieses Projekt mit ausreichend freiwilligen Helfern relativ einfach zu organisieren sein, da kein hoher Kapitalbedarf gibt. Außerdem gibt es gerade in großen Städten viele Ansprechpartner, die solch ein Projekt vermutlich gerne begleiten würden. Zusätzlich zu den bereits genannten Organisationen wäre es auch denkbar Schulklassen in der Projektwoche einzubinden. Denn es lässt sich feststellen, dass Kochen als Fähigkeit durch die Eltern immer weniger vermittelt wird. Deshalb würden auch die jungen Leute von solch einem Projekt enorm profitieren können.

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